Die Ernährung sprach mit GD DI Johann Marihart, Vorstandsvorsitzender der AGRANA Beteiligungs-AG und soeben wiedergewählter Obmann des Fachverbands der Lebensmittelindustrie, über Werbeverbote, Gold Plating, Coronafolgen, die Bedeutung des Binnenmarkts, des Exports und von Handelsabkommen sowie Ernährungsbildung.
Die vorläufigen Exportdaten für das erste Halbjahr 2020 geben Anlass zur Hoffnung: Lebensmittel "Made in Austria" werden rund um den Globus nachgefragt – auch in der Coronakrise. Die Erzeugnisse der Lebensmittelindustrie (Zollkapitel 16 bis 24) legten mit einem Wert von 3,8 Mrd. Euro um 3,1 % zu. Beim Anteil an den Gesamtexporten Österreichs erzielten die Lebensmittelexporte mit 5,6 % sogar einen neuen Bestwert.
Die Ernährung sprach mit dem neu gewählten Präsidenten des Markenartikelverbands (MAV), Manner-Vorstand für Marketing und Vertrieb Dr. Alfred Schrott, über Werbeverbote, Eigenmarken-Boom und Trends in der Lebensmittelindustrie.
Trends und Herausforderungen
Unter diesem Titel hat die FAO, die Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen, schon 2017 eine Studie veröffentlicht, die den Weg in Richtung einer verstärkten Nachhaltigkeit von Agrar- und Lebensmittelsystemen vorzeichnet. Die "Agenda 2030 für eine nachhaltige Entwicklung" mit den bekannten 17 SDGs ist die logische Fortsetzung dieser Ansätze. Ein Überblick.
Die Geschichte der Menschheit ist aus biologischer Sicht ein stetiger Kampf zwischen dem Menschen und den Mikroben. Bakterielle und virale Infektionen waren schon immer eine der Hauptursachen für Mortalität und Morbidität, was die aktuelle Coronakrise einmal mehr verdeutlicht. Durch die Entdeckung von Antibiotika, durch Impfungen und umfangreiche Hygienekonzepte konnten wir die Todeszahlen im Laufe der Zeit deutlich reduzieren.
DI Lukas Macheiner, Ing. DI Dr. Anatol Schmidt, ao. Univ.-Prof. DI Dr. Helmut K. Mayer
Säuren im Kaffee – eine Aufklärung und eine längst ausständige Rehabilitierung
Was sind sie doch zu beneiden, unsere angelsächsischen Freunde! Denn sie besitzen den geeigneten Wortschatz, um die Phänomene „sauer“ und „Säure“ etwas schmeichelhafter zu beschreiben. Die englischsprachige Welt unterscheidet „acidity“ und „sourness“ – und „acidic“ und „sour“ bezeichnen dabei zwei unterschiedliche Geschmacksqualitäten.
DI Sabrina P. Van den Oever, ao.Univ.-Prof. DI Dr. Helmut K. Mayer
Welche nativen Formen (Vitamere) gibt es in Frischmilch?
Bei den B-Vitaminen handelt es sich um eine inhomogene Gruppe, jedoch mit einer entscheidenden Gemeinsamkeit: Sie sind lebensnotwendig für uns Menschen und daher ein essentieller Bestandteil unserer Ernährung. Vitamine können allerdings unterschiedliche Formen aufweisen – aber sind all diese Formen eines Vitamins gleich gut verfügbar oder verwertbar, und welche kommen in Milch natürlich vor?
Das forum. ernährung heute diskutierte beim diesjährigen Symposium über die Komplexität der Ernährung und kam erneut zum Schluss: Es braucht Ernährungs- und Medienbildung, transparente Information sowie ein Handeln nach teilvernünftigen Prinzipien.
Großbritannien ist in den letzten Jahren nicht unbedingt der Hort weiser politischer Entscheidungen, wie die Beschlüsse zu Brexit und die damit verbundenen langwierigen und andauernden Verhandlungen gezeigt haben.
In einer aktuellen Entscheidung musste sich der EuGH formal mit der Frage befassen, ob ein Unternehmer, der im Rahmen der Übergangsvorschrift des Art 28 Abs 5 ClaimsVO eine nicht zugelassene gesundheitsbezogene Angabe verwendet, deren Richtigkeit nachweisen muss.