DIE ERNÄHRUNG sprach mit Walter Scherb, CEO der Spitz Unternehmensgruppe, über Exporterfolge, strategische Entwicklungen und Herausforderungen, Nachhaltigkeit und Innovationen sowie die Wünsche für eine weiterhin erfolgreiche Zukunft des Familienunternehmens.
Der 22. Jahresempfang der österreichischen Lebensmittelindustrie am 12. Juni 2025 stand ganz im Zeichen des Brückenschlags in die Zukunft im Fachverband der Nahrungs- und Genussmittelindustrie.
Der 22. Jahresempfang der österreichischen Lebensmittelindustrie am 12. Juni 2025 stand ganz im Zeichen des Brückenschlags in die Zukunft im Fachverband der Nahrungs- und Genussmittelindustrie.
Führende Persönlichkeiten im Fachverbandsausschuss stehen für die Stärke und Bedeutung der Branche
Am 22. Jahresempfang der österreichischen Lebensmittelindustrie am 12. Juni 2025 fand die Staffelübergabe im Fachverband der Nahrungs- und Genussmittelindustrie an den neu gewählten Obmann Mag. Stephan Büttner statt.
Digitalisierung und künstliche Intelligenz gewinnen in Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion immer mehr an Bedeutung. Das beeinflusst nicht nur einzelne Arbeitsschritte und Produktionsweisen, sondern führt auch zu einem Change des einst so traditionellen bäuerlichen Berufsbildes.
Das ERASMUS Blueprint Projekt AGRIFOODSKILLS bildet die Basis für die strategische Entwicklung des Agrifood Pact for Skills, einer Flagship Initiative der Skills Agenda der Europäischen Kommission. Die Lebensmittelversuchsanstalt ist ein Partner in Österreich.
Lebensmittelschaum aus Hühnerei-Eiweiß macht Gebäck oder Kuchen locker und luftig. An einer pflanzlichen Alternative aus Hülsenfrüchten arbeiten Fraunhofer-Forschende im Projekt „LeguFoam“.
Kostenoptimierung in der Verpackungsproduktion wird immer wichtiger. Mit effizienten Prozessen, Materialeinsparungen und nachhaltigen Lösungen können Unternehmen ihre Kosten senken und wettbewerbsfähig bleiben.
Ein Bioreaktor, der ein Kreislaufsystem nachahmt, kann künstliches Gewebe mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgen und so die Produktion von mehr als 10 Gramm Hühnerfleisch für die Verwendung in der Fleischproduktion ermöglichen. Diese Ergebnisse werden in der Fachzeitschrift „Trends in Biotechnology“ von Cell Press veröffentlicht.
KI verändert die Art und Weise, wie wir arbeiten, Informationen erstellen und austauschen – aber Brownies? Eine neue Studie der University of Illinois Urbana-Champaign untersucht, wie ChatGPT bei der sensorischen Bewertung von Lebensmitteln, insbesondere von Brownies, eingesetzt werden kann.
Eine aktuelle Studie der Veterinärmedizinischen Universität Wien zeigt: Am besten sind Listerien in Fisch und Käse vor dem Stress im Magen-Darm-Trakt geschützt. In Wurst ist die Überlebensfähigkeit der potenziell tödlichen Bakterien hingegen deutlich geringer.
Eine neue Methode identifiziert ranzige Haselnüsse, ohne sie aus dem Beutel zu nehmen – die von der spanischen Universität Rovira i Virgili URV geleiteten Forschungen verwenden Infrarotlicht, um den oxidationszustand der Fettsäuren von Haselnüssen zu bestimmen, ohne sie zu zerstören – eine Technologie, die dem Sektor neue Qualitätsstandards bieten könnte.
Biofilme sind potentielle Kontaminationsquellen in der Lebensmittelindustrie. Wo sie sich verstecken und welche Bakterien darin zu finden sind, untersuchte eine Studie der Vetmeduni Vienna im Rahmen des FFOQSI-Kompetenzzentrums.
Wenn man in eine Chilischote beißt, erwartet man ein feuriges Gefühl auf der Zunge. Diese Schärfe wird durch die Capsaicinoid-Verbindungen hervorgerufen. Doch bei einigen Paprika ist die Schärfe trotz des hohen Gehaltes an Capsaicinoiden auf mysteriöse Weise dumpf.
Dipl.-Ing. Dr. Sabrina P. Van den Oever, Ao.Univ.Prof. Dipl.-Ing. Dr. Helmut K. Mayer
Wie und warum werden Lebensmittel verfälscht?
Die „wirtschaftlich motivierte Verfälschung" (economically motivated adulteration, EMA) durch Zusatz eines lebensmittelfremden (exogenen) oder eines im Lebensmittel bereits enthaltenen (endogenen) Stoffes zur Vortäuschung einer besseren Qualität oder zur „Streckung" eines Lebensmittels stellt seit Jahren ein immer wiederkehrendes Problem bei der Untersuchung von Lebensmitteln dar.
Dipl.-Ing. Dr. Sabrina P. Van den Oever, Ao.Univ.Prof. Dipl.-Ing. Dr. Helmut K. Mayer
Brauchen wir eine „Verfälschungskontrolle“ von Lebensmitteln?
Die vorsätzliche Verfälschung von Lebensmitteln führt zur Täuschung und Irreführung sowie zur Zerstörung des Vertrauens der Konsumentinnen und Konsumenten in die Qualität von Lebensmitteln, wodurch Lebensmittelindustrie sowie Handel nachhaltig geschädigt werden können. Aufgrund der Vielfalt von unterschiedlichen Lebensmitteln ergibt sich eine Unzahl von möglichen Verfälschungen, was einen immensen instrumentellen bzw. analytischen Aufwand für die moderne Lebensmittelanalytik bedeutet.
Die Nachfrage nach Alternativprodukten wächst rasant – angefangen bei pflanzlichen Milch- und Käse-Alternativen, veganen Fleischersatzprodukten über alkoholfreie Spirituosen bis zu Schokoladenalternativen; es finden sich regelmäßig neue Produkte auf dem Markt.
Den Leserinnen und Lesern ist das Format vertraut: Tageszeitungen und Magazine halten gern und häufig Rückschau auf ausgewählte Themen, die in diesen Blättern erstmals vor Jahren oder Jahrzehnten erschienen sind. Auch die Vorläufer von „DIE ERNÄHRUNG“ erweisen sich als Fundgrube für Wissenswertes, Vergessenes und Skurriles aus der Vergangenheit. Deshalb werden in diesem Format „Ernährung-Nutrition“, „LuE Lebensmittel und Ernährung“ und die „ZfL Zeitschrift für Lebensmittelproduktion“ noch einmal gesichtet. Und mancher Beitrag daraus legt in der Retrospektive Zeugnis davon ab, dass die guten alten Zeiten nicht immer das eingelöst haben, wofür sie vermeintlich standen.