DIE ERNÄHRUNG sprach mit Sarah Huber, Geschäftsführerin von Nestlé Österreich, über die strategische Ausrichtung des Unternehmens, Trends im lebensmittelbereich und regulatorische Entwicklungen.
Lebensmittelerzeuger ächzen unter den anhaltend hohen Energiekosten. Eine Unterstützung in Form von subventioniertem Industriestrom wünscht sich auch die Nahrungs- und Genussmittelbranche, um die Verlagerung von Produktionsanteilen oder sogar des gesamten Standorts ins Ausland zu verhindern, zeigt eine aktuelle Branchenumfrage.
DIE ERNÄHRUNG sprach mit Ing. Franz Josef Schattleitner, Prokurist und Werksleiter bei der NÖM AG sowie Branchenobmann der Milch- und Käseindustrie im Fachverband der Lebensmittelindustrie, über Qualitätsmanagement in der modernen Lebensmittelproduktion, das weit mehr ist als reine Kontrolle: Es ist ein integrierter, kontinuierlicher Prozess entlang der gesamten Wertschöpfungskette.
Mag. Dr. Stefan Hackel, Leitung Konzern-Qualitätsmanagement, VIVATIS Holding AG Österreich, Linz
Qualitätsmanagementsysteme in der Lebensmittelindustrie sind sehr oft auf Produktkonformität und Lebensmittelsicherheit fokussiert. Schon vorhandene und zukünftig zu erwartende externe Anforderungen könnten eine Erweiterung der Ziele erforderlich machen.
Mag. Astrid Krammer, Leitung Qualitätsmanagement der GMS GOURMET GmbH, Wien
Qualitätsmanagementsysteme im Lebensmittelbereich durchlaufen einen Wandel. Die zukünftige Herausforderung besteht darin, bestehende Qualitätsstrukturen mit Digitalisierung und künstlicher Intelligenz zu verbinden, um steigende Anforderungen an Nachhaltigkeit, Effizienz und Kundenorientierung wirksam zu erfüllen, ohne den Fokus auf die Lebensmittelsicherheit zu verlieren.
Warum die Einbindung „energieintensiver“ Branchen der österreichischen Lebensmittelindustrie in die Verlängerung des Stromkosten-Ausgleichsgesetzes (SAG) und in das neue Industriestrompreismodell (ISP) gefordert wird.
Ein Positionspapier des Fachverbands der Lebensmittelindustrie (Stand: März 2026)
Wissenschaftler der School of Engineering and Physical Sciences von Heriot-Watt arbeiten an einem gesünderen veganen Käse. Professor Stephen Euston arbeitet seit fast 10 Jahren mit einem Unternehmen für Lebensmittelinnovationen zusammen, um veganen Käse gesünder und nachhaltiger zu machen.
Eine Nachfrage bei einigen Vertretern der Verpackungsbranche, welche Trends aus ihrer Sicht die nächsten Jahre prägen, welche Technologien bis 2030 durchstarten – und welche Fähigkeiten künftig über Wettbewerbsfähigkeit entscheiden.
Mehr Proben, strengere Grenzwerte, steigende Anforderungen an Herkunftsnachweise und gleichzeitig knappe personelle Ressourcen: Lebensmittellabore stehen zunehmend unter Effizienzdruck. Besonders in der Routineanalytik wächst daher das Interesse an Verfahren, die große Probenzahlen schneller und kostengünstiger bewältigen können.
Dr. nat. techn. Kate Waldert M.Sc., B.Sc., Preisträgerin DER ALIMENTARIUS 2026, Dissertation 1. Platz (ex aequo), BOKU University, Department of Biotechnology and Food Science, Institute of Food Technology
Die Lebensmittelproduktion steht zunehmend vor der Herausforderung, steigende Anforderungen an Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und Produktqualität gleichzeitig zu erfüllen. Insbesondere thermische Prozesse wie Kochen und Backen gelten als energieintensiv und sind häufig mit langen Prozesszeiten sowie Qualitätsverlusten verbunden.
Dr. Marlies Gruber, Geschäftsführerin forum. ernährung heute, Wien
Medikamente auf Basis des Darmhormons Glp-1 revolutionieren die Behandlung von Adiposität. Klinische Studien belegen Gewichtsreduktionen von bis zu 23 Prozent, deutliche Verbesserungen kardiovaskulärer Risikofaktoren und eine signifikante Senkung des Diabetesrisikos. Weniger Appetit und veränderte Essgewohnheiten wirken sich auch auf die Lebensmittelbranche aus. In den USA und UK verändern sich Markenstrategien und Sortimente bereits enorm, bei uns ist bisher noch wenig zu sehen. Ein Überblick.